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Fertigparkett
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Die meisten Verbraucher entscheiden sich heute für Fertigparkett, wenn sie ihren Wohnraum mit einem edlen Bodenbelag versehen wollen, denn bei Fertigparkett handelt es sich um eine Parkettart, bei der das Preis-Leistungsverhältnis besonders gut ist. Grundsätzlich besteht Fertigparkett ähnlich wie der Zwei-Schichten-Parkett aus mehreren Schichten. Die eigentliche Massiv- bzw. Hartholzschicht ist hier nur noch 2 bis 4 mm dick. Allerdings befindet sich diese Schicht direkt auf einer Trägerschicht aus billigerem aber trotzdem stabilem Nadelholz oder einem anderen Holzwerkstoff und unter dieser zweiten Schicht können weitere Schichten folgen, in denen auch das Nut und Feder-System untergebracht ist, das die Verlegung ermöglicht. Die verschiedenen Schichten sind beim Fertigparkett übrigens fest miteinander verklebt.

Dieser Aufbau des Fertigparketts sorgt aber vor allem dafür, dass sich der Parkett so gut wie gar nicht verwerfen kann, das bedeutet das Quellen und Schrumpfen - also das Ausdehnen und Zusammenziehen des Holzes - wird beim Fertigparkett auf ein Minimum reduziert und dies hat die positive Folge, dass Fertigparkett im Gegensatz zu anderen Parkettarten schwimmend verlegt werden kann. Das wiederum bedeutet, dass Fertigparkett nicht vollflächig verklebt, sondern nur lose verlegt wird. Ursprünglich wurde zwar auch Fertigparkett immer durch Anleimen der zusammenzusteckenden Nut und Feder verlegt, stabilisiert und damit feuchtigkeitsfest gemacht, doch heute gibt es auch diverse leimlose Verlegvarianten. In diesem Zusammenhang hat sich in den letzten Jahren das so genannte Klick-System absolut durchgesetzt, bei dem zwei Fertigparkettbretter einfach ineinander geklickt werden, wodurch selbst Laien innerhalb kürzester Zeit ganze Zimmer mit Parkettboden auslegen können.

Dazu trägt aber natürlich auch bei, dass bei Fertigparkett die einzelnen Bretter eben nicht einzeln verlegt werden, sondern dass diese auf Trägerplatten aufgebracht sind, die dann sehr viel schneller verlegt werden können. Auch ist mit Fertigparkett eine schnelle Nutzung von Räumlichkeiten möglich, denn Fertigparkett muss nach dem Verlegen nicht mehr geschliffen, gewachst oder geölt werden, weil diese Arbeitsschritte bereits in der Produktion erfolgen. Nach dem Verlegen kann Fertigparkett bei Klicksystemen also sofort betreten werden, bei anderen Systemen wenn der Leim getrocknet ist. Der Aufbau von Fertigparkett mit der relativ dünnen Nutzschicht macht ihn natürlich nicht zu einem so langlebigen Produkt wie Massivparkett. Allerdings wird dies heut oft gar nicht mehr gewünscht. Im Gegenteil bevorzugen es viele Wohnungsbesitzer nach einigen Jahren die Möglichkeit zu haben, ihre Räumlichkeiten umzugestalten. Mit großflächig verklebtem Massivparkett ist dies ein Problem, mit Fertigparkett, der in kurzer Zeit entfernt werden kann, nicht.

Außerdem spricht natürlich der sehr viel günstigere Preis für Fertigparkett, denn man erwirbt ja trotzdem ein Qualitätsprodukt und der Unterschied zwischen Fertig- und Massiv-Parkett ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Bei der Auswahl von Fertigparkett sollte man auf ähnliche Qualitätsmerkmale wie bei allen Parkettarten achten, also auf die Holzart, die Härte und Ähnliches. Daneben ist bei Fertigparkett aber vor allem der Schichtaufbau wichtig. Die oberste Schicht ist geölt oder lackiert. Hier kommt es noch hauptsächlich auf den Geschmack an, denn qualitativ gibt es hier keinen großen Unterschied. Dann können mehrere Trägerschichten kommen, bei denen die verwendeten Holzarten und sonstigen Materialien natürlich sehr wohl eine Rolle spielen. Vor allem ist hier natürlich die Stabilität wichtig und für Allergiker heißt es auch darauf zu achten, dass keine gesundheitlich schädlichen oder Allergienauslösenden Kleber oder Stoffe verwendet wurden. Teilweise ist beim Fertigparkett bereits eine Trittschalldämmung angebracht.
 
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